Die Blower-Door-Messtechnik hat ihren Ursprung in den USA und wird in Deutschland seit über 20 Jahren angewendet. Sie hat sich mittlerweile zum Standardverfahren entwickelt um die Luftdurchlässigkeit eines Gebäudes zu ermitteln. Die Anwendungsgebiete sind hierbei vielfältig: als Abnahmeprüfung im Ein- und Zweifamilienhausbereich, als baubegleitende Qualitätssicherung für den gewerblichen Verarbeiter, als Mittel im Bereich gutachterlicher Stellungnahmen, oder als Möglichkeit der gezielten Leckageortung um die Energieeffizienz kleiner und großer Gebäude zu steigern.

Bei einer Blower-Door-Messung wird mittels eines Ventilators bei geschlossenen Fenstern und Außentüren eine Druckdifferenz zwischen dem Inneren des Gebäudes und der Umgebung aufgebaut. Umso mehr Luft der Ventilator nach außen bzw. nach innen befördern muss um eine gewisse Druckdifferenz aufrecht zu erhalten, umso undichter ist das Gebäude.

Über die Qualität der Gebäudehülle gibt dann der so genannte n50-Wert, eine international anerkannte Kenngröße, Auskunft. Die Einhaltung gesetzlich geforderter Grenzwerte ist jedem Bauherren geschuldet, unabhängig davon, ob dies im Bauauftrag explizit vereinbart wurde. 

Kontakt:
Dipl.-Ing. Michael Ohler
Oranienstraße 32
55124 Mainz

fon: 06131 4671-64
fax: 06131 4671-68
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